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VW Polo CrossPolo 2012 – jetzt auch als “Urban White” bestellbar!

Ganz in weiß? Nein, ein paar schwarze Stellen trägt der VW Polo CrossPolo Urban White noch auf und unter seiner weißen Weste. Der Volkswagen Konzern präsentiert den kleinen Verkaufserfolg nun auch in weiß.

In seinem Segment führt der VW Polo die Zulassungsstatistik mit einem Marktanteil von 14,6 % an. Nun bringen die Wolfsburger in einem attraktiven Designmodell auf den Markt. Der CrossPolo wird weiß. Das Sondermodell “Urban White” wird nämlich in “Oryxweiß Perlmutteffekt” lackiert und ich würde nun viel Geld darauf verwetten, dass diese Farbe demnächst auch bei den Tuning-Freunden beliebt sein könnte, denn sie ist etwas brillianter als das Candy weiß!

© Volkswagen 2012

Die Felgen vom CrossPolo Urban White heißen “Budapest” und sind wahlweise in schwarz oder in weiß lackiert. 17″ Räder drehen sich in den Radkästen, welche schwarz abgesetzte Radläufe haben. Schwarz abgesetzt ist auch die Dachreling und getönt / abgedunkelt kommen auch die hinteren Seitenscheiben vom Polo sowie die Heckscheibe vom CrossPolo daher.

Im Innenraum dominiert der schwarze Dachhimmel und auch die Säulenverkleidungen sind dunkel. Die schwarz/grauen Sitze (Sportsitze) sind mit einer Kombination aus Alcantara und Stoff bezogen, zahlreiche Blenden im Innenraum sind in “silver one” lackiert und eine edle Chromspange am 3-Speichen Leder-Lenkrad wertet den Innenraum noch mal auf.

Unter der Motorhaube vom VW CrossPolo “Urban White” können vier verschiedene Benziner oder drei Selbstzünder Platz nehmen. Leistungstechnisch stehen hier 70-105 PS zur Verfügung, der Kunde / Käufer hat dann noch die Qual der Wahl ob 5/6 Gang Getriebe oder 7 Gang DSG. Serienmäßig gehört zu dem neuen Sondermodell, der jetzt schon konfiguriert werden kann, eine Klimaanlage, ein Tempomat, das Radio RCD 210 und natürlich die umfassenden Sicherheitssysteme.

Den Einstiegspreis von 18.975 € für den 1,2 Liter Benzinmotor mit 70 PS und 5-Gang Schaltgetriebe kann man natürlich durch Aufwertungen (Regensensor, Einparkwarner, Sitzheizung…) nach oben treiben. Wer also schon immer einen weißen CrossPolo haben wollte (das Candy weiß gibt es ja bei dem Fahrzeug (leider) nicht) kann sich nun den Wunsch erfüllen, aber nicht wundern wenn die weiße Weste durch den Fahrbetrieb ein paar Flecken bekommen sollte ;) .

VW 1600 Variant L – der Typ 3 von VW!

Dieses Fahrzeug kam bereits im Jahr 1965 auf den Markt. Es ist ein Typ 3 mit einem 1600er flachgebauten Vierzylinder-Viertakt-Boxer-Heckmotor. Dieser ist natürlich lufgekühlt, verfügt über eine zentrale Nockenwelle und die Ventile werden noch “herrlich wie früher) über Stoßstangen (ja die gibt es auch im Motor) und sogenannte Kipphebel geöffnet bzw. wieder geschlossen. Die Zündfolge von diesem Motor heißt übrigens 1 – 4 – 3 – 2. Die Zündreihenfolge merkte man sich früher als Azubi zum KFZ-Mechaniker mit “14 zu jung, 32 zu alt” – heute im gereiften Alter weiß man, dass 32 nicht zu alt ist ;) .

Im Jahr 1965 kam der Typ 411 auf den Markt. Der 411 hat vorne eine Einzelradaufhängung, hinten wurden wie beim Porsche 911 Schräglenker verbaut. Den Typ 4 gibt es mit zwei oder mit vier Türen und im Kofferraum kann man vieles verstauen. Das hier auf den Fotos gezeigte Kombi Modell gab es nur mit zwei Türen. Der Erfolg gab VW recht, der Kombi verkaufte sich wie geschnitten Brot im Vergleich zu den Limousinen Modelle.

Die Kraft der 2 Herzen schlägt unter der Haube wenn der 1,7 Liter große Flachmotor verbaut wurde. Dank 2 Vergasern leistet dieses Modell 68 PS und der Einspritzer (Bosch Anlage) verfügt über die Kraft von 80 PS. Heute schwören viele Autokäufer auf die Automatik, damals wurde die Vollautomatik mit drei Fahrstufen noch schwiegermütterlich behandelt. Im Jahr 1971 wurde der Typ 411 vom 412 abgelöst. Hier wurde eine neue Motorhaube verbaut. Die Front wurde auch geändert, so wurden die Stoßfänger vom Typ 4 höher gesetzt und auch die Typ 4 Blinker wurden genauso wie die Rückleuchten verändert. Ein Jahr vor Produktionsende kam der 1,8 Liter Boxer Motor unter die Haube. Dieser hatte keine Einspritzanlage mehr, sondern wieder einen Doppel-Vergaser. Die Leistung: 75 PS und beim 412 S hatte der Motor durch die höhere Verdichtung sogar 85 PS. Diese Motoren wurden auch häufiger bei einem Motorumbau vom VW Käfer / VW Bus / VW Bulli eingesetzt. Die Entwicklung bei VW ging im Jahr 1974 in Richtung Frontantrieb, somit wurde der 412 (dessen Absatzzahlen schwächelten) abgesetzt. Der Nachfolger wurde der VW Passat. Auch heute noch gibt es einige VW Typ 4 Fahrzeuge, trotz der eher schlechten Rostvorsorge haben einige Fahrzeuge noch überlebt. Mittlerweile werden die Ersatzteile (Karosserie) knapp und die Tatsache, dass kaum Gleichteile von den anderen VW Fahrzeugen verbaut wurden macht die Ersatzteilsuche auch nicht unbedingt einfacher.

Der hier auf dem Foto gezeigte VW Variant L ist zwar “ohne Schnick, ohne Schnack und ohne Zusätze” hat aber trotzdem schon eine “bessere Ausstattung” und verfügt sogar über eine Anhängerkupplung. Auf die zahlreichen Chromleisten muss der Besitzer gut aufpassen, denn die sind im Handel auch recht teuer (geworden).

VW Tiguan 2.0 TDI – nicht umsonst erfolgreich!

Der 4-Zylinder Diesel Motor mit 2.0 Liter Hubraum erfüllt ohne Probleme die Euro 5 Schadstoffklasse. 170 Diesel-PS liegen bei 4200 U/min an der Kurbelwelle an und bis zu 350 Nm reißen an den Achsen. Die Kraftübertragung erfolgt beim VW Tiguan permanent an allen vier Rädern, denn der “kleine SUV” von Volkswagen verfügt über einen Allrad Antrieb.

Der Wendekreis von gerade mal 12 Metern fällt relativ klein aus, immerhin ist das Fahrzeug 4,4 Meter lang, 1,8 Meter breit und 1,7 Meter hoch. Apropo Fahrzeugbreite: Auf der Autobahn muss man aufpassen, denn mit den Außenspiegeln ist der VW Tiguan 2,045 Meter breit, wehe da misst mal einer ganz genau nach ;) .

Mit einem Leergewicht von 1,7 Tonnen und einer möglichen Zuladung von 530 kg ist der VW Tiguan 2.0 TDI schon ein Nutzfahrzeug. Die Dachlast beträgt 100 kg und natürlich ist so ein Fahrzeug auch für den Anhängerbetrieb geeignet: 2,2 Tonnen Anhängelast (bzw. 750 kg). Der Tankinhalt von 64 Litern soll eine Reichweite von bis zu 1000 km ermöglichen, wer den Tiguan sportlich bewegt (ja, das geht) wird diesen Wert allerdings unterbieten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 200 km/h, wie von einem Diesel Motor aus dem Hause VW gewohnt marschiert der TDI auch ganz gut nach vorne. In unter 9 Sekunden sieht man Tempo 100 km/h auf dem Tacho, wenn man es denn möchte.

Wie oben schon erwähnt: Die Leistung vom Motor wird an alle vier Räder (17″ oder 18″) übertragen, damit könnte man sich mit dem VW Tiguan auch mal ins leichte Gelände wagen, doch machen wir uns nichts vor: In der Stadt gibt er auch ein sehr gutes Bild ab und bietet natürlich auch genug Platz für die Kinder. Bei der Technik gibt es eine Müdigkeitserkennung (vom Mitbewerber aus Stuttgart bekannt) und optional gibt es einen Spurhalteassistenten sowie das Lichtsystem “Dynamic Light Assist”. Wie immer: Wer viel will – zahlt auch viel! Liegt der Grundpreis noch im niedrigen 30.000er Bereich kann man den Preis bei einem Neufahrzeug schon fast verdoppeln wenn man alles möchte. Jahreswagen, Leasingrückläufer etc. gibt es vom VW Tiguan inzwischen natürlich auch schon und die Ersatzteile sind, dank Großserientechnik, auch nicht so teuer wie man denken könnte. Der VW Tiguan ist eine Empfehlung für jung(e Familien) und alt(e Leute die einen hohen Einstieg bevorzugen).

Der in diesem Beitrag gezeigte VW Tiguan wurde leicht optisch modifiziert. Nebenbei wurde er noch von den VW Schriftzügen und Emblemen (Front / Kühlergrill) beraubt. Ich muss gesehen, es steht ihm ausgesprochen gut.

Diese VW T3 Doppelkabine ist bekannt wie ein bunter Hund!

Bekannt aus Film, Funk, Fernsehen und Print wäre nun sicherlich etwas übertrieben, aber bekannt ist dieser VW T3 Doppelkabinen Umbau trotzdem. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein “leicht modifizierter” T3 Pritschenwagen mit Doka, doch dieses Fahrzeug hat es wahrlich in sich.

Natürlich ist dieser VW T3 tiefer (Koni Stoßdämpfer rot und grüne H&R Federn), hat breite Reifen und Felgen und wäre somit schon ein Highlight in der Tuning-Szene. Die dunklen Frontblinker passen perfekt zu den schwarz lackierten Einlässen und natürlich auch zu der blau/schwarzen Farbgestaltung die sich ja auch in den 8×18 Audi RS Felgen wiederspiegelt, denn auch die zeigen sich in schwarz.

Vom Hersteller Audi kamen allerdings nicht nur die Felgen, nein auch der 4,2 Liter V8 Motor vom Audi A8 wurde hier verbaut. Teile von der Auspuffanlage stammen aus dem Hause Porsche (die Farbe ist übrigens auch RS Blau von Porsche). Der Motor wird über eine 5 Gang Automatik geschaltet, auf Wunsch auch über die Schaltwippen am Lenkrad. Natürlich wurden auch die Antriebswellen vom Audi verbaut und für die Verzögerung wurden die Bremsen verbessert. 323er Bremsscheiben sitzen vorne hinter den Felgen. Hier wurden ebenfalls die Bremssättel vom Audi A8 genutzt, genauso wie der Bremskraftverstärker und der Hauptbremszylinder. Der Motor wurde als Mittelmotor in den T3 eingepflanzt und man sieht ihn sogar etwas von der Ladefläche aus:

Krass, oder? Der Fahrer sitzt auf Recaro Sitzen, blickt auf den Audi S8 Tacho und schaut zurück über die VW Corrado Außenspiegel. Der  Markenmix geht allerdings noch weiter: Die Kennzeichenbeleuchtung stammt von BMW, das Lenkrad vom VW Golf 5 GTI (deswegen auch die Schaltwippen), gegen die Sonne schützen Sonnenblenden vom Multivan und der Endtopf stammt vom Porsche Cayenne. Die Abgasanlage ist umwickelt mit Hitzeschutzband und für den Umweltschutz sind die beiden Sport-Kats verantwortlich.

Schwarze Rückleuchten, perfekt eingearbeitete Endrohre und Seitenmarkierungsleuchten runden das Bild von hinten ab.  Die vorderen Scheinwerfer (eckig) verfügen übrigens nicht umsonst über die Scheinwerferreinigungsanlage, natürlich sind hier Xenon-Scheinwerfer verbaut die dem schnellen T3 den Weg ausleuchten.

 

VW Käfer 1200 Cabrio – Baujahr 1964

Bei diesem VW Käfer Cabrio aus dem Jahre 1964 handelt es sich um einen ganz besonderen. Nicht etwa weil er über einen Hubraum von 1184 ccm verfügt, auch nicht wegen den 34 PS, nicht etwa wegen der Dunkelgrün metallic farbenden Lackierung. Nein, dieser VW Käfer ist ein original California Black-Plate Import. Auf Deutsch: Der am 01.07.1964 zugelassene VW Käfer war von 1964 bis zu dem Jahr als er nach Deutschland verkauft wurde (das war im Jahr 2009) immer unter der Sonne von Kalifornien zu Hause.

Okay, das ist noch nichts Besonderes? Dann kann ich euch noch erzählen, dass dieser VW Käfer Ende der 80er Jahre bzw. bis zum Anfang der 90er Jahre im Besitz eines amerikanischen Autodesigners war, der später dann das Design vom VW New Beetle entworfen hatte. Na? Damit ist der VW Käfer hier doch wirklich etwas besonderes. Das Fahrzeug wurde inzwischen liebevoll restauriert. Sprich der 1.200er Motor, das Getriebe, das Fahrwerk und auch die Karosserie wurde genauso wie das Innenraum und das Verdeck komplett überarbeitet. Bis vor ein paar Tagen stand dieses Fahrzeug noch im Kundenauftrag zum Verkauf, hat inzwischen aber einen Käufer gefunden. Der Preis? Vermutlich über 30.000 €!

Tja, und heute steht er da wie aus dem Ei gepellt. Keine Patina an den Chromstoßstangen, die Weißwandreifen erzählen keine Geschichten aus Kalifornien. Eigentlich Schade das Autos nicht sprechen können (außer bei Knight Rider und Cars) denn ansonsten könnten die bestimmt tolle Geschichten erzählen und ich kann mir schlimmeres vorstellen als den größten Teil des Lebens in Kalifornien zu verbringen. California Käfer haben weniger Rostprobleme, die Trittbleche sind oft nicht morsch und auch die anderen Teile sind oft noch in Schuss. Das Problem: In der USA wird häufiger bei der Restaurierung “nicht ganz so genau gearbeitet”, aus dem Grund sollte man bei einem Import schon 2-3 mal hinsehen. An der Front gibt es noch das Wolfsburg Emblem und hergestellt wurde dieses Fahrzeug natürlich auch bei Karmann in Osnabrück. Schönes bleibt, so blieben auch die Embleme am VW Käfer!

VW Caddy 2011 / 2012 mit Vollausstattung

Ich weiß zwar nicht was der Besitzer von diesem VW Caddy noch alles bestellt hat, doch von außen sieht das schon nach Vollausstattung aus. Man kann den VW Caddy nämlich aufwerten. Die lackierte Stoßstange an der Front kostet nur relativ wenig Aufpreis und macht aus dem Nutzfahrzeug schon fast ein Fahrzeug der PKW-Klasse:

Die lackierten Aussenspiegel sind Serie, aber normalerweise rollt der VW Caddy auf Stahlfelgen mit Radkappen. Der Besitzer von dem grauen VW Caddy (übrigens eine tolle Farbe) hat sich für die Alu-Felgen entschieden. Seht ihr hinten in der Schiebetür das Fenster? Das lässt sich öffnen, ist nicht Serie und kostet Aufpreis. Genauso wie die Reiling oben auf dem Dach und der Lichtsensor hinterm Innenspiegel. So ein VW Caddy (hier in der langen Ausführung) ist dann wirklich schon ein Fahrzeug welches sich nicht hinter normalen PKWs verstecken muss. Im Innenraum bietet der lange VW Caddy Platz für bis zu 7 Personen und etwas Gepäck. Die kurze Version kann zwar auch bis zu 7 Personen aufnehmen, hat dann allerdings keinen Stauraum mehr. Da passt nicht einmal mehr eine Tüte in den Kofferraum wenn das Fahrzeug vollbesetzt ist. Ich vermute mal, dass hier der 2.0 Liter Motor verbaut ist, auf jeden Fall war ein DSG Getriebe angeflanscht. Ihr seht schon, mit einem typischen Nutzfahrzeug hat dieser VW Caddy nicht mehr viele Gemeinsamkeiten. Doch: Der Preis! Denn da ist der VW Caddy wirklich noch interessant, auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt es schon einige Modelle. Etwas am Komfort muss man hinten einbüßen, es ist nun mal eine Starrachse verbaut. Tolle Zuladungsmöglichkeiten vs. Komfort – da hat man beim VW Caddy einen tollen Kompromiss gefunden. Bei der Technik muss man sich auch keine Sorgen machen, unter der Motorhaube schlummert bewährte VW Technik und auch im Innenraum fühlt sich jeder VW Fahrer sofort zurecht und zu Recht auf wohl. Die Sitze sind bequem und auch für längere Strecken durchaus geeignet. Kindersitze oder Maxi-Cosi? Kein Problem für den Lastenschlepper und durch die beiden Schiebetüren ist der VW Caddy der idealen Familienwagen. Bei der Heckklappe gibt es zwei Möglichkeiten: Klappe oder Türen! Aufgepasst: Es ist vollkommen normal, das die Heckklappe bei geschlossenen Fenstern oder Türen sehr schwer zu schließen ist – das ist kein Mangel vom VW Caddy sondern ist dem hohen Volumen geschuldet. Beim schließen der Heckklappe baut man quasi ein Luftpolster auf, welches nicht entweichen kann.

VW Scirocco R – das R für unveRnunft?

Gestern habe ich euch ja quasi noch den Vorgänger vom VW Scirocco gezeigt, den VW Corrado. Heute dann mal ein ganz besonderen VW Scirocco, nämlich den Scirocco R. Der 2.0 Liter TSI Motor bekommt noch mal richtig Druck durch einen Abgasturbolader der damit dann 265 PS entfalten darf. Die Power geht an die Vorderachse und ein elektronisches Sperrdifferential (welches übrigens auch im VW Golf GTI verbaut wird) verhindert durchdrehende Räder wenn der Fahrer es mal wieder zu sportlich angehen lassen will.

Turboloch? Nicht bei den aktuellen Motoren! Sicherlich könnte man irgendwo auf dem Blatt Papier ein Turboloch zeichnen, doch spüren wird man es nicht, der 2.0 TSI beschleunigt gleichmäßig durch und stellt bis zu 350 Nm zur Abholung an der Kurbelwelle bereit. Von 0 auf 100 in 6 Sekunden und eine V/max von 250 km/h (elektronisch begrenzt) stellen auch heute noch ein Spitzenwert da. Vor allem wenn man überlegt, dass der VW Scirocco R inzwischen ja schon 2 Jahre auf dem Markt ist. Der aktuelle Astra J GTC OPC schafft zwar auch die 250 km/h – doch ob der da auch abgeregelt ist?

Wieso ich jetzt den Astra GTC erwähne? In Punkte Sicht sind vermutlich beide Fahrzeuge gleich eingeschränkt. Die A-Säule vom VW Scirocco sowie vom Astra GTC sind einfach zu breit und schränken so den Sichtwinkel / Blickwinkel vor allem in Linkskurven etwas ein. Das sollte man wissen und dementsprechend fahren. Die Tatsache das im Heck größere Personen Probleme mit dem Platz haben dürften darf man vernachlässigen, es ist nun mal ein sportliches Kompakt-Coupé. Da könnte man ja noch erwähnen, dass die Rundumsicht nicht ganz so gut ist. Beim R-Modell vom VW Scirocco gibt es im Innenraum übrigens sportlichere Sitze und ein paar R-typische Applikationen. Von außen hebt sich der (tiefergelegte VW Scirocco R) durch geänderte Karosserieteile von den serienmäßigen Fahrzeugen gekonnt ab. Kritik? Nun, ich könnte nun sagen, dass man so einen VW Scirocco R gut und gerne mit einem Verbrauch von 12-14 Litern fahren kann, man kann allerdings auch einen Verbrauch von 7-8 Litern Super auf 100 km realisieren. Der Benzinverbrauch ist abhängig von der Gaspedalstellung, wer stets Vollgas gibt, gewinnt neue Freunde: An der Tankstelle!

VW Corrado – eigentlich ja doch ein geiles Auto… vor allem in weiß!

“But if you’re thinkin’ about my baby, it don’t matter if you’re black or white!”, genau diese Liedzeile von Michael Jackson kam mir in den Sinn als ich nachfolgenden VW Corrado gesehen habe. Der Besitzer hat auf jeden Fall eine Vorliebe für weiße Fahrzeuge, denn von außen wurde hier noch mal einiges in Wagenfarbe lackiert (VW Emblem, Schriftzug etc.) – was mich gewundert hat: Die Felgen waren schwarz und die Bremssättel hat er nicht lackiert.

Vorne durfte das VW Zeichen auch noch in Chrom bleiben, doch ich weiß nicht ob die Scheinwerfer schon immer eine Umrandung in Wagenfarbe hatten. Meiner Meinung nach waren die stets in schwarz gehalten. Akzente hat der VW Corrado Fahrer damit gesetzt, dass die Griffe und die Scheibenreinigungsdüsen nicht lackiert sind. Genauso hat er die Finger gelassen von den Scheibendichtungen, auf denen vermutlich sowieso nie Farbe gehalten hätte. Dazu kommen natürlich noch die pulverbeschichteten Felgen, die in einem satten schwarz in den Radläufen rollen. Das sieht hier nach einem Gewindefahrwerk aus, denn der VW Corrado liegt hier schon satt auf dem Rasen auf und die (vermutlich aus gutem Grund) unlackierte Frontspoiler-Lippe schleift schon auf dem Grün.

Hinten geht es neben weiß noch rot zur Sache. Rote Rückleuchten am VW Corrado wären auch meine erste Wahl gewesen, im Inneraum gab es übrigens nicht mehr viel zu sehen. Der Besitzer hat den VW Corrado leichter gemacht, also flogen sämtliche Verkleidungen samt der Rückbank raus. Die serienmäßigen Sitze mussten den Sparco Sportsitzen weichen und wenn ich den Aufkleber auf der hinteren Seitenscheibe richtig interpretiere, fährt der Besitzer auch gerne mal eine Runde auf der legendären Nordschleife.

Den VW Corrado gab es in Deutschland mit einem 1,8 Liter Motor mit 160 PS (wenn G60), mit einem 2,0 Liter Antrieb mit 115 PS (auch bekannt als VW Golf GTI Motor) und mit einem 2,0 Liter Motor mit 136 PS. Mehr Spaß machte sicherlich der 2,9 Liter VR6 mit einer Leistung von 190 PS und einem phänomenalen Klangbild. Der VR6 klingt so toll, dass die serienmäßige Auspuffanlage vom VW Corrado schon gar nicht mehr viel tun muss. Eigentlich ein tolles Auto, aber damals ein Ladenhüter. Ist das der Grund, warum der aktuelle Scirocco nicht Corrado heißen durfte?

Ruska Buggy – VW Buggy aus den Niederlanden

Der Name täuscht, denn mit Russland hat das nachfolgende Fahrzeug nicht viel zu tun: Das Unternehmen Ruska Automobielen (Ruska Automobile) aus Amsterdam (Holland / Niederlande) begann im Jahr 1968 mit der Produktion von Automobilen, welche allerdings auch als Umbau-Kits erhältlich waren. Vor etwas über 30 Jahren endete die Produktion (1981). Das Autohaus Ruska Automobielen gibt es allerdings immer noch, nur stellen die Holländern nun keine Umbau-Kits mehr für den VW Käfer her.

Das Unternehmen begann damals mit der Herstellung von sogenannten Buggys / Strandbuggys / Dünenbuggys mit Kunststoffkarosserien. Die Karosserie wurde auf ein Fahrgestell vom VW Käfer aufgebaut. In der Regel nahm man auch vom VW Käfer den Motor, es sei denn der Kunde wollte etwas mehr Leistung. Dann durfte der Antrieb auch über 2 Zylinder mehr verfügen und aus einem Porsche 911 kommen. Bei den Ruska Buggys gab es zunächst zwei verschiedene Bezeichnungen: 2 Sitzplätze = Ruska Buggy Sprinter – 4 Sitzplätze = Ruska Buggy Classica.

Neben den Buggys (wie gesagt, es wurden nicht nur komplette Fahrzeuge verkauft sondern auch Kits angeboten) stellte das niederländische Unternehmen auch mehrere Nachbauten  her. Dabei blieb es bei der bewährten Technik abgeänderte Karosserien auf VW Fahrgestelle aufzubauen. Im Jahr 1970 erschien der Ruska Regina. 38 Modelle von dem offenen Roadster wurden hergestellt. Zwei Jahre später kam noch der Ruska Sagitta auf den Markt, dieser ähnelt sehr einem Speedster aus dem Hause Auburn. Ruska gilt als letzter Automobilhersteller der Niederlande, denn die verwendeten Bodengruppen wurden sandgestrahlt und je nach Modell verkürzt oder verlängert. Dadurch wurde Ruska zum Hersteller (in den Fahrzeugpapieren. Die Karosserien der dementsprechenden Fahrzeuge (egal ob Ruska Buggy, Ruska Regina oder Ruska Sagitta) wurden von Hand in Fiberglas hergestellt. Auf Grund der Tatsache, dass hier in der Regel Bodengruppen vom VW Käfer verwendet wurden haben die Fahrzeuge Heckantrieb und relativ häufig wurde der 4 Zylinder Boxer Motor mit 1584 ccm Hubraum und 54 PS verbaut. Bewährte Technik, nahezu unkaputtbare Motoren (der VW Käfer läuft und läuft und läuft) und eine Karosserie die nicht rosten kann – eigentlich das perfekte Auto, wenn die Ruska Fahrzeuge nicht so selten wären.

VW EOS mit US Stoßstange gesehen…

…es soll ja auch in Deutschland Autofahrer geben die lieber ein US-Kennzeichen an ihrem Fahrzeug haben, also von der Größe her. So auch dieser VW EOS 2.0 T Fahrer, der sich hinten die US-Stoßstange mit dem kleinen Nummernschild Ausschnitt verbaut hat. Ansonsten ist der VW Eos 2.0 T fast original und das weiß steht dem Klappdach-Cabrio von Volkswagen meiner Meinung nach ausgesprochen gut:

Die Stoßstange stammt aus dem Hause VW, das nennt man in der Tuning Scene: OEM-Tuning, sprich die Modifizierung des Fahrzeuges mit Konzern-Teilen! Den VW EOS gibt es nun bereits seit 6 Jahren, der erste kam nämlich im Jahr 2006 auf den Markt. Es war das erste Klappdach Cabrio von VW, da waren die anderen Hersteller (Peugeot 206, Mercedes SLK) schon länger auf dem Markt. Pfiffig: Beim VW Eos gibt es ein Glasschiebedach im Klappdach, so bleibt es auch bei schlechtem Wetter noch “hell” im Innenraum. Wenn die Sonne dann wieder scheint kann man innerhalb von 25 Sekunden aus dem geschlossenen Coupé ein Cabrio machen.

Bei Modellen der ersten 2 Jahre gab es immer mal wieder Probleme mit Undichtigkeiten beim Dach, ab dem Jahr 2008 sollten diese ausgeschlossen sein. Der hier verbaute 2.0 Turbo Benziner verfügt über eine Leistung von 150 PS und schafft damit eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 210 km/h – doch bei einem Cabrio kommt es ja eigentlich gar nicht auf v/max und Leistung an, man möchte das Leben genießen und das kann man im EOS. Das Fahrzeug hat ein gutes Fahrwerk welches einen hohen Komfort bietet. Wie von VW gewohnt ist die Bedienung des Fahrzeuges selbsterklärend, nur hinweisen möchte ich noch, dass das Volumen des Kofferraums sich verringert wenn man das Dach öffnet. Wie bei fast jedem Cabrio gibt es auf der Rücksitzbank ein paar Platzprobleme und geschlossen mangelt es etwas an der Übersichtlichkeit, aber das ist keine Abwertung sondern eigentlich ein Lob, denn nur mit den beiden Kritikpunkten mutiert der EOS zum richtigen Cabrio. Dazu noch ein paar Windgeräusche und der Bericht ist komplett. Richtige Mängel gibt es nicht, hin und wieder mal ein technischer Defekt, aber bis dato nichts großes. Ersatzteile gibt es genügend, die Technik ist ausgereift, was will man mehr?