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VW Corrado – der sportliche Wagen der sich leider nicht schnell verkaufen ließ

VW Corrado – der sportliche Wagen der sich leider nicht schnell verkaufen ließ

Der Corrado war zunächst als Nachfolger des Scirocco II geplant (das wäre dann der Scirocco III gewesen), der VW Corrado wurde dazu auf der technischen Basis vom VW Golf 2 so erweitert, das er “zu gut” für einen Scirocco war, daher fiel im Jahre 1984 die Entscheidung, dass der Scirocco II erstmal weitergebaut wird und das der VW Corrado ein eigenständiges Fahrzeug werden sollte.

Der VW Corrado wurde dann im Jahre 1988 vorgestellt, das Coupe wurde bei Karmann produziert und als Basismotorisierung gab es den 1,8 Liter G60 Motor. Erst drei Jahre später bekam der G60 Gesellschaft, denn ab dem Jahre 1991 gab es das knapp 4 Meter lange 2+2 Coupe zusätzlich noch mit einem 2,0 Liter 16V Motor mit 136 PS und mit dem beliebten 2,9 Liter VR6 mit elektronischem Sperrdifferenzial. Um den Reihen-Sechszylinder unter die Haube zu bekommen musste etwas getrickst werden, der Vorderwagen wurde in der Tat erweitert, der Querträger verändert und auch an der Motorhaube und im kompletten Frontbereich (Kühlergrill, Seitenteile, Frontstoßstange) erkennt man die Power die unter der Haube steckt.

Ab 1991 wurde der Tankinhalt von 55 auf 70 Liter vergrößert, eine kluge Entscheidung, denn so ein 2,9 VR6 war nicht gerade für seine Sparsamkeit bekannt. Ein Jahr später wurde der Innenraum etwas modifiziert und im Jahre 1993 wurde kein 1,8 G60 mehr produziert, stattdessen gab es den 2,0 8V mit 115 PS der ja auch im VW Golf 3 GTI werkelte. So schnell der VW Corrado auch auf der Straße war, so sportlich er auch aussah, leider lag er teilweise wie Blei in den Regalen der Händler. Nach ca. 97.500 verkauften Modellen war am 16.06.1995 Schluss. Der “eher negative” Verkaufserfolg soll übrigens Gerüchte zu folge der Grund sein, dass der aktuelle Scirocco wieder Scirocco heißt und kein Nachfolger vom VW Corrado geworden ist.

[#Beginning of Shooting Data Section]Nikon COOLPIX990
Brennweite: 19.7mm
Weißabgleich: Automatik
Elektron. Zoom-Verhältnis: 1.00
2006/08/16 20:18:28
Belichtungssteuerung: Programmautomatik
AF Modus: AF-C
Sättigungsausgleich:
JPEG (8 Bit) Fein
Belichtungsmessung: Mehrfeld
Tonwertkorr.: Automatik
Scharfzeichnung: Automatisch
Bildgröße: 2048 x 1536
1/112.3 Sekunden – f/5.7
Blitzsynchronisation: Erster Verschlussvorhang
Rauschunterdrückung:
[#End of Shooting Data Section]

Bekannte Schwachstellen sind:

1.) defekte Wellendichtringe
2.) undichte Ventildeckeldichtungen
3.) klackernde Hydrostößel
4.) schneller Verschleiß
5.) schwache Antriebswelle
6.) defekte Schiebedächer
7.) leichtes Wegbrechen der Hebel
8.) einige Modelle des VW Corrado, besonders Getunte, neigen zu schnellem Rosten

Defekten Wellendichtringe oder aber auch eine undichte Ventildeckeldichtung haben schon viele Corrado Fahrer mal gesehen, auch die Hydrostößel klackern oft die Symphonie der mechanischen Vernichtung. Wo ich gerade von klackern schreibe fällt mir auch spontan die Antriebswelle an, gerade beim G60 und beim 2,9 VR6 werden diese ja besonders hart rangenommen, daher ist der Verschleiß oft nur eine Frage der Zeit. Ein defektes Schiebedach kann schnell ein großes Loch in den Geldbeutel reissen, obwohl nur ein kleiner Hebel weggebrochen ist. Beim G60 sollte man alle 80.000 km den G-Lader überholen lassen, auch der Antriebsriemen für die Hilfswelle sollte man rechtzeitig erneuern. Über den VR6 und die 8V / 16V Motoren gibt es ansonsten nicht viel negatives zu berichten. Rost findet man vor allem bei getunten VW Corrado Modellen, denn tiefe und harte Fahrwerke sorgen zu Rissen und unfachmännisch gebördelte Kanten (um Platz für die Rad-Reifenkombination zu schaffen) sorgen für eine braune Farbgebung am Metall.

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